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Atemschutzübungen 2 vom Mai 2011

Bei der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt durften wir die zweiten Atemschutzübungen durchführen. Im Keller der Berufsfeuerwehr befindet sich eine Atemschutz-Trainingsanlage.

Die Feuerwehr Therwil verschob sich vom Feuerwehrmagazin nach Basel. Dort wurden die AdF vom Instruktor in Empfang genommen. In kompletter Ausrüstung ging es dann in den Keller. Dort wartete bereits die Folterkammer. Die von mir so genannte Folterkammer besteht aus zwei Teilen.

Im vorderen Raum stehen Fitnessgeräte (auch Belastungsgeräte genannt). In der kompletten Ausrüstung (inkl. Atemschutz) werden an den verschiedenen Geräten Übungen gemacht. Es gibt ein Laufband mit welchem man alle Belastungen nachstellen kann. Im Kontrollraum können Geschwindigkeit und Steigung geregelt werden. Anstrengung pur gibt es auch auf der Endlosleiter. Ziel ist es solange zu klettern bis die Leiter selber stoppt. Wird man zu langsam und kommt zu weit nach unten stoppt die Leiter damit nichts passieren kann. Mit dem Schlaghammer wird die Kraft getestet. 20x, oder je nach Einstellung, muss dieser Hammer nach unten gezogen werden. Auch ein Velo zum trampen steht zur Verfügung.

Auf der anderen Seite befindet sich die Atemschutz-Übungsstrecke. Auch hier kann man vom Kontrollraum aus alles steuern. Dazu gehören das Nebelgerät, die Lichtverhältnisse, die Wärme und den Lärm. Ausserdem hat man via Wärmebildkameras einen sehr guten Überblick über das Übungsgelände. Man kann die verschiedenen AS-Trupps überwachen.
Im Parcours gibt es zwei Stockwerke. Im unteren Stockwerk muss man immer kriechen oder krabbeln. Oben kann man auch aufstehen. Die Stockwerke müssen mehrfach gewechselt werden, alleine dies ist schon eine Herausforderung. Auch sind verschiedene Hindernisse eingebaut. Dazu gehören diverse Engpässe, Röhren und ein Fallgitter. Als Höhepunkt gilt unter anderem sicherlich die 2.5 Meter lange Röhre welche man nur knapp mit dem Atemschutzgerät passieren kann. Ohne Hilfe des Teams wäre diese Passage nicht möglich.

Das Ziel dieser Übung war es mal an seine Grenzen zu kommen. Unter ständiger Beobachtung kann man testen wann die eigenen Grenzen anfangen, wo liegen die eigenen Probleme.

Mehr zum Parcours der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt sowie einige Fotos finden Sie unter http://www.rettung-bs.ch/as-strecke.html.


Text: M. Imboden
Fotos: R. Imboden

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