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Atemschutzübungen 2 vom Oktober 2010

Die Atemschutzübungen im Oktober wurden genutzt, um Geräte kennen zu lernen, welche nicht täglich eingesetzt werden. Während vier Abenden im Oktober durften die Atemschutzgruppen ihr Können auf dem Areal des Sekundarschulhauses Känelmatt II (K2) unter Beweis stellen.

Die Atemschutzverantwortlichen haben einen Parcours mit drei Stationen vorbereitet. In zweier Teams wurden die Stationen durchgegangen. Speziell daran war, dass jeweils der Ranghöhere für einmal nicht das Zugpferd war. Die Gruppen wurden ausdrücklich so zusammengestellt, dass eine ranghöhere Person der rangniedrigeren Person als Unterstützung beiwohnte.

Station 1 Ausdauertraining:
Auf dem Sportplatz des K2 standen zwei Schubkarren welche mit Sand gefüllt werden mussten. Es galt mit der vollen Schubkarre sowie einem ca. 12 Kilogramm schweren Atemschutzgerät auf dem Rücken eine Runde um das Fussballfeld zu laufen. Anschliessend musste ein Stück einer Holzlatte mit einer Handsäge abgehauen werden. Nach einer weiteren Runde mit der Schubkarre und deren Entleerung musste ein Stück einer Eisenstange angesägt werden. Mit der leeren Schubkarre ging es dann nochmals eine Runde ums Fussballfeld. Wenn eine Gruppe zu schnell war, durfte sie im Schleifsack eine 70 Kilogramm Puppe einmal um die Turnhallen ziehen.

Station 2 Wärmebildkamera & Gasmessgerät:
Im Untergeschoss des K2 wurde eine Szene nachgestellt wie sie im Alltag sein könnte.
Annahme: Nach einer Explosion im Physikzimmer wird eine Schülerin vermisst. Man ist sich nicht sicher ob noch irgendwo Gas austritt.
Die Zweiergruppen arbeiteten sich durch die Räume im ersten Untergeschoss. Wie sie es gelernt haben, geht man rechtsherum und nimmt sich jede Tür einzeln vor. Mit dem Gasmessgerät konnte man vor Öffnung der Türe feststellen, ob Gas austritt. Im Ernstfall könnte man so eine weitere Explosion verhindern. Dank der Wärmebildkamera findet man das „Mädchen“ (in unserem Fall eine Puppe mit Wärmflasche) schnell auch durch Türen und in dunklen Räumen. Da das Gasmessgerät sehr neu ist, haben die meisten Personen noch nicht damit gearbeitet. In Folge dieser Übung sind die AdF im Ernstfall besser vorbereitet.

Station 3 Rauchvorhang:
Im Informatikraum des K2 wurde ein Kurzschluss mit starker Rauchentwicklung nachgeahmt. Da der Raum voller Rauch war und man keine Möglichkeit hatte mit einer Lüftung oder einem Fenster den Rauch zu vertreiben musste der Rauchvorhang eingesetzt werden. Rauchvorhang und Lüfter mussten eingestellt und vorbereitet werden. Bei richtiger Anwendung der beiden Hilfsmittel sollten die Umliegenden Zimmer und Gänge nicht eingenebelt werden.

Nach der Übung galt es die Utensilien zu versorgen und im Magazin aufzuräumen. Anschliessend an Übung und Aufräumen gibt es die Nachbesprechung.

Text und Fotos: M. Imboden
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