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Rekrutenuebung 1a vom 16. Januar 2016

Begonnen hat dieser erlebnisreiche Tag mit dem frühmorgentlichen Eintreffen der Rekruten – also uns – im Hauptgebäude. Nach einer kurzen Instruktion fingen wir an, uns umzuziehen. Brandschutzausrüstung hiess es. Wir packten unsere Sachen und setzten uns ins Daily. Nach einer kurzen Fahrt durch das noch schlafende Therwil, erreichten wir das Gebäude der Oberwiler Feuerwehr. Nach einer kurzen Wartezeit mussten wir dann uns in einer Zweierreihe besammeln oder auch „Antreten“ genannt. Uns fiel auf, dass all die anderen Feuerwehren eine merklich grössere Anzahl an Rekruten hatten. Dies schien auch der beaufsichtigende Feuerwehrmann aus Oberwil so zu empfinden, den er fragte laut: „Wo isch Därwil?“ Offensichtlich waren wir Vier unter der Masse der anderen Feuerwehren schlichtweg untergegangen. Dies liess sich jedoch mit einem kurz und knappen: „HIER!“, unsererseits schnell klären. Dann ging es los: Ein kurzer Theorie-Teil von Seiten des Kommandanten von Oberwil folgte, sowie eine Einführung in die Wasserversorgung. Danach machten wir uns in Begleitung der Rekruten der Feuerwehr Biel-Benken auf den Weg um unsere erste Übung zu absolvieren. Angefangen hat es mit einer praktischen Einführung ins Thema Hydrant, Schlauch-Verlegen und Kommunikation zwischen den Beteiligten. Nachdem wir die Zubringer-/Transportleitung mit Teilstück sowie einer Druckleitung und Strahlrohr aufgebaut hatten, wurde uns das Schema: „Rohrführer und Unterstützer“, beigebracht. Jeder konnte einmal die beiden Rollen ausprobieren, dann mussten wir auch schon wieder den „Rückzug“ antreten. Im Klartext: Hydrant schliessen, Druck aus den Schläuchen nehmen und diese dann wieder Kompakt aufrollen. Es war schliesslich schon Zeit für die Kaffeepause!

Frisch gestärkt mit Zimtschnecken und Kaffee machten wir uns auf den Weg für den zweiten Teil der Einführung in die Thematik „Löschen“. Diesmal hiess es: Schaumlöschen mit dem HLF und Kombi-Schaumwerfer. Zuerst wurde uns erklärt, was der Unterschied zwischen Leicht-, Mittel- und Schwerschaum ist, deren Anwendungsbereiche und dann durften wir sie auch noch ausprobieren. Ausser den Schwerschaum natürlich, denn dafür hatten wir nicht das Equipment. Während wir so schön die Wiese einschäumen, fliegt plötzlich die Drohne des Benkener Fouriers über uns hinweg. Die Aufnahmen, die entstanden, sind grandios! Auch da mussten wir schon bald alles zusammenräumen und uns auf den Weg zurück machen. Es folgte ein kleiner theoretischer Teil zu den Brandklassen und den Wegen sie zu löschen. Danach die praktische Umsetzung: Freiwillige durften die gelegten Feuer mit allerlei Feuerlöschern, Branddecken und auf andere interessante Wege löschen. Nach diesen Brandstifterei-Momenten hiess es: Mittagessen! Alle machten sich auf den Weg zum „Pöstli“, dort gab es Nudeln mit Rahm-Schnitzel.

Gesättigt und gestärkt machten wir uns auf den Weg, für den zweiten Teil des Tages: Die Thematik „Retten“. Es begann mit dem Aufstellen von Schiebeleitern, dass wir in 4-er Teams übten. Nachdem wir immer wieder auf das Kommando: „Leiterfuss hierher!“, unsere Leitern platziert hatten, gingen wir weiter zu einer Übung mit Knoten: Wir lernten Sicherungsknoten, 8-er Knoten und viele weitere, doch es war schonwieder Zeit fürs Z’Vieri. Klöpfer mit Brot diesmal.
Weiter ging es mit dem Abseilen von Zivilpersonen und der Wahl des Sicherungspunktes. Uns wurde die Anwendung der Brandschlaufen erläutert und wir seilten sogar eine Person aus dem Fenster ab. Schon bald war der Nachmittag zu Ende und wir kehrten zur Feuerwehr Oberwil zurück. Nachdem wir uns dort verabschiedet und bedankt hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Zurück in Therwil liessen wir diesen erlebnisreichen Tag noch im Lösch-Stübli ausklingen, zusammen mit einem Teil der Benkener Feuerwehr.

Anmerkung der Fotografin: Während die Rekruten fleissig unter Anleitung von Offizier Marco ihre verschiedenen Knoten gelernt haben, waren die anderen Offiziere draussen und haben sich die Knoten ebenfalls in Erinnerung gerufen – irgendwann musste jedoch Kommandant Daniel (FW Biel-Benken) - der seine Rekruten kurz in Zivil besucht hat - dazwischen und Hilfestellung leisten. Zum Schluss haben es aber auch die Offiziere hinbekommen. ;-)

Text: Rekrut G. Zaugg
Fotos: Ph. Grimm & M. Imboden

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