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Atemschutzuebungen 2 vom 20. Mai 2014

Für die Atemschutzübungen im Mai 2014 haben sich die Verantwortlichen wieder etwas ganz tolles einfallen lassen. Eine Schreinerei an der Teichstrasse diente als Übungsobjekt. Vielen Dank an die Eigentümer für diese Möglichkeit!

Die Mannschaft, welche wie immer in drei Atemschutzübungsgruppen aufgeteilt war, konnte in der Schreinerei ihr Können unter Beweis stellen. Das Übungsgelände besteht aus zwei Gebäuden. Da gibt es das Scheunenartige-Gebäude (A) direkt an der Teichstrasse sowie ein Gebäude (B), welches sich leicht versetzt dahinter befindet und auch als Materialdepot genutzt wird. Bei beiden Gebäuden gibt es ein Obergeschoss welches nur über je eine steile, kleine Treppe begehbar ist.

Übungsannahme: Beim Gebäude (A) ist im hinteren Teil ein Feuer ausgebrochen. Weiter werden sowohl im Gebäude A wie im Gebäude B mehrere Personen vermisst. Beide Gebäude sind stark verraucht.

Normalerweise hat das Löschen eines Brandes in der Feuerwehr nicht erste Priorität (wie man der Abbildung bei den Fotos entnehmen kann). In diesem Fall jedoch hat der Einsatzleiter direkt das Löschen des Brandes zwischen den Gebäuden befohlen. Dies einerseits um ein Übergreifen des Brandes auf das Objekt B zu verhindern und andererseits um die Suche nach den vermissten Personen in beiden Häusern vorantreiben zu können. Die Feuerwehr hätte ansonsten nicht ins Gebäude B vordringen können. Anschliessend wurden mehrere Trupps mit je einer Druckleitung in die Gebäude zur Personensuche geschickt. Mindestens vier Personen (und/oder Puppen) waren in jeder Übung vermisst. Durch die starke Rauchentwicklung war es für die Angehörigen der Feuerwehr sehr schwierig in den Gebäuden jemanden zu finden. Im Gebäude A sind viele Maschinen, welche man umgehen muss auch Holz welches zurzeit verwendet wird. Im Obergeschoss von Gebäude A war die Rauchentwicklung sehr gering und man fand die vermisste Person trotz des vielen Materials sehr rasch. Bei der Rettung über die Treppe musste man aufpassen, damit dort nichts geschehen kann. Im Gebäude B ist das Erdgeschoss eher Schopfartig und man kommt hinten über eine Treppe in das geschlossene Obergeschoss. Dort sind viele Bretter gelagert und die Suche im starken Rauch gestaltete sich ebenfalls eher schwierig. Die Rettungen über den engen Ausgang mit Treppe mussten sehr vorsichtig gestaltet werden. Eine der drei Atemschutzgruppen durfte die Rettung dann auch noch abbrechen, weil der Übungsleiter einen Brand unten an der Treppe inszeniert hat. Dieser musste zuerst gelöscht werden bevor die Rettung ausgeführt werden konnte. Neben Absuchen und Löschen mussten wie immer auch andere Arbeiten verrichtet werden. Dazu gehört zum Beispiel auch das Sichern des Schadenplatzes, der eigenen Fahrzeuge und der Mannschaft oder das Aufstellen des Hochleistungslüfters. Dieser soll den AdF die Suche im Gebäude vereinfachen. Weiter benötigen wir natürlich bei so einem Einsatz einen guten Maschinisten beim HLF, einen Truppüberwacher sowie Übungs- und Einsatzleiter.
Nach den drei Übungen ging jeweils das grosse Rollen los. Sämtliche Schläuche, und es brauchte für das Absuchen eine ganze Menge, mussten wieder gerollt und in den Fahrzeugen versorgt werden. Auch das restliche Material musste retabliert und die Atemschutzgeräte wieder für den nächsten Einsatz oder die nächste Übung bereitgestellt werden.

Text und Fotos: M. Imboden
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