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Kurs Basiswissen vom 28. Februar 2014


Feuerwehr-Ausbildung, Basiswissen vom 24. bis 28.02.2014 im ifa in Balsthal

Für Benjamin, Fatima und mich startete nach „einjährigem Darauffreuen“ die FW-Grundausbildung mit den Zielen: wichtigste FW-Gerätschaften kennenlernen und sicher bedienen. Dies geschah anhand von Theorieblöcken und einsatzbezogenen Übungen im Bereich Brandbekämpfung, Rettungsdienst und technischer Hilfeleistung.

Nach der Begrüssungs- und Referatsstunde unseres Kurskommandanten (Thema: kennenlernen der Sicherheitsvorschriften, Ehrenkodex, Gefahren im FW-Dienst, Regeln und Rechtsgrundlagen mit anschliessender, schriftlicher Prüfung...) begaben wir drei uns, in verschiedene Klassen aufgeteilt, voller Erwartungen und Neugier aufs Übungsgelände.
Die abwechslungsreichen Lektionen waren immer sehr schnell vorbei und das Gefühl, Vieles (neu) gelernt und/oder repetiert zu haben, bereitete grosse Lust auf Mehr!
Am Schluss des Tages fand jeweils eine Reflexion in der Gesamtgruppe statt. Diese hatten auch ihre verschiedenen Formen: Tafel beschreiben, mit Kreide auf den Boden zeichnen, Pantomime.
Dass damit die Schwerpunkte vom Tagesprogramm nochmals wie ein Film im Kopf präsent gemacht und von 6 Klassen verschieden dargestellt wurden, fand ich grossartig.

Das Einstehen am Morgen war um 07.25 Uhr, danach folgten 4 Lektionen und nach dem Mittagessen hatten wir nochmals 4 Programmteile. Das Abtreten erfolgte zwischen 17.15 und 17.45 Uhr.

Einige Inhalte unserer Lektionen:

-technische Hilfeleistung: Verwendung der Bandschlinge, Brust- und Rückenbindung, Karabinerbremse, Knoten: Mastwurf und Achterknoten, Seilwicklung und Absturzsicherung, GKKG.com Gurt, Knoten, Karabiner.Kommunikation

-Leitungsbau: Inbetriebnahme und Rückzug von Hydranten, erstellen und Rückzug von Zubringer-, Transport- und Druckleitungen plus deren Verlegungsarten (z.B. Treppenhaus)

-erleben der Flammausbreitung und Wärmeentwicklung im Container, Theorie Brandentwicklung

-Leiterstellung mit und ohne Atemschutzausrüstung

-Atemschutz: Theorielektion, SÜV/ART, Überwachung, Verbindung, retablieren/prüfen/dokumentieren, Flaschenwechsel, praktische Arbeiten während dem Angewöhnungsmarsch

-3facher Brandschutz / Löschangriff (bei Ereignissen mit brennbaren Flüssigkeiten; Wasser-Schaum-Pulver=Kühlen-Löschen-Sichern)

-verschiedene Löscheinsätze im Pyrodrom unter den Kriterien SÜV/ART-Regel, PÖV (Prüfen-Öffnen-Vorrücken), Leiterstellung und Einstieg, Löschtechnik, Schlauchmanagement, Absuchen und Personenrettung

-Sturm- und Wasserschaden als Einsatzübung

-Theorielektion über Energieträger und das Lüften

-Kommunikation: korrektes Funken

Die Tage vergingen leider viel zu rasant und schon hiess es am Freitagnachmittag um 15.15Uhr: Versammlung zur Wochenreflexion in der Aula!
Das Kurskommando hat uns mit einer fantastischen Powerpointpräsentation überrascht.
Im Anschluss erhielten wir unsere Dienstbüechli zurück und das „Diplom“ zur Teilnahme am Basiskurs.

Schade, dass die Zeit so schnell vorbei ging...ich wäre sehr gerne noch länger geblieben!


Text: M. Siegenthaler
Fotos: ifa
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