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Mannschaftsübung 4 vom 16. November 2013

Die letzte Mannschaftsübung für das Jahr 2013 brach am 16. November 2013 an. Die Firma Paul Gschwind AG stellte uns dafür den benötigen Raum zur Verfügung. Auf dessen Werkhof wurden sechs Posten vorbereitet. In Gruppen aufgeteilt konnte man so theoretisch, spielerisch und mit viel Elan die Posten durcharbeiten. Es ging hier um wichtige Griffe und Wissen, welches den AdF bei jedem Einsatz abverlangt wird oder werden kann.

Posten 1:
Im Posten 1 ging es eher spielerisch zu und her jedoch auch mit Zeitdruck. Im 2er-Wettkampf musste man zwei 40er Schläuche an einem Teilstück anhängen und mit dem Strahlrohr über den Platz rennen, zuerst gerade aus, dann rechts. Dort war eine Konstruktion gebaut mit Medizinbällen. Die Aufgabe war die Medizinbälle innerhalb dieser Konstruktion nach oben zu drücken und in den Behälter dahinter zu befördern und dies natürlich nur mit der Kraft des Strahlrohres. Anschliessend musste man zurück mit den Schläuchen und diese über eine gezogene Linie ziehen, dann war der Wettkampf fertig. Wasser wurde ab dem Teilstück nur abgegeben respektive gestoppt, wenn die Befehle korrekt gesagt wurden. Die AdF wurden zu Höchstleistungen motiviert. Ziel der Übung: Man konnte spielerisch den Umgang mit Teilstück, Strahlrohr und Schläuchen üben ohne, dass es einem wirklich wie eine Übung vorkam. Am Schluss mussten jedoch dementsprechend viele Schläuche versorgt werden – hierbei konnte man die verschiedenen Schlauchwickler testen.

Posten 2:
Um Licht am Schadenplatz ging es dann im zweiten Posten. Wir repetierten die verschiedenen Lichtquellen welche wir auf den Fahrzeugen und rundherum zur Verfügung haben. Dazu zählen z.B. die Taschenlampen, Helmlampen, das Tageslicht, Scheinwerfer, das Licht der Fahrzeuge (Schweinwerfer auf dem Dach) und so weiter. Speziell angeschaut haben wir die Lichtsäule welche sich auf einem Modul im Pionierfahrzeug befindet sowie den Lichtballon welcher im HLF zu finden ist. Beide Lichtquellen wurden aufgestellt und abgebaut um den Umgang damit zu üben. Auch die möglichen Fehlerquellen im Umgang mit den Geräten wurden erläutert damit diese im Ernstfall nicht vorkommen.

Posten 3:
Der Posten 3 ist für alle AdF sehr wichtig. Im Einsatz muss es immer schnell gehen, deshalb ist das Grundwissen enorm wichtig. So zum Beispiel das Grundwissen wo sich welches Material auf den Fahrzeugen und vor allem auf welchem Fahrzeug es sich befindet. Dies wurde hier repetiert und angeschaut. Zuerst hatten die AdF Zeit sich die Fahrzeuge nochmals genau anzusehen und dann musste beantwortet werden wo sich was befindet. Für alle AdF hier nochmals zur Info: Auf der Homepage gibt es eine Dokumentation zur Repetition.

Posten 4:
Dieser Posten wurde in zwei Teile gegliedert. Im einen Teil wurde den AdF von zwei netten Samariterinnen die erste Hilfe repetitionsmässig vorgeführt und zugleich die Handhabung mit dem Defibrillator gezeigt. Es war keine Schulung in dem eigentlichen Sinne, sondern eine Vorführung um den AdF die Angst im Umgang mit einem eher unbekannten Gerät zu zeigen. Wichtig ist, dass trotz Defibrillator die Herzrhythmusmassage und die Beatmung weiter fortgeführt werden müssen. Die Defibrillatoren erklären dies aber selbst. Ausserdem zeigte Pascal Gschwind den AdF seinen Werkhof. Welche Materialen hat er auf dem Platz, wo sind Gefahrenzonen, was könnten wir von der Feuerwehr gegen Entgelt im Notfall verwenden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beiden Samariterinnen für die Vorführung und an Pascal für die Erklärungen und die Führung.

Posten 5:
Im Posten 5 wurden einmal mehr die gängigsten Knoten in der Feuerwehr geübt wie zum Beispiel die Karabinerbremse. Um den Posten noch ein wenig spannender zu gestalten, musste sich jeder AdF aus ca. 4 Metern abseilen. Die Karabinerbremse und die Sicherung mussten vorgenommen werden und wurden vom Lektionsgeber kontrolliert. Dann stand man an die Kante und lief der Hauswand nach hinunter.

Posten 6:
Im letzten Posten wurde den AdF das Dreibein näher gebracht. Viele der AdF haben noch nie mit diesem Gerät gearbeitet, da es relativ neu angeschafft wurde. Mit dem Dreibein kann man eine Person in einen Schacht herunterlassen um zum Beispiel etwas zu reparieren. Mit wenig Kraftaufwand ist dies dank dem Dreibein möglich, man benötigt nicht mehrere AdF dazu. Auch das Hochziehen eines Person ist für eine oder zwei Personen kein Problem. Dank einer Sicherung kann auch eine Pause beim Hochziehen gemacht werden oder dass die Person wieder nach unten fährt.

Nachdem alle 6 Posten abgeschlossen waren, wurde das ganze Material ins Magazin verschoben, gesäubert und versorgt. Nach Beendigung der Übung konnte man sich im Magazin einem feinen Fondue anschliessen.

Text: M. Imboden
Fotos: Diverse AdF

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