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Atemschutzübungen 3 vom 5. September 2013

Die drei Atemschutzgruppen durften auch im September 2013 wieder zu je einer Atemschutzübung antreten.

Die Atemschutzverantwortlichen legen viel Wert darauf, dass die Übungen abwechslungs- und lehrreich sind. In diesem Jahr gab es bereits eine eher sportliche Übung im März sowie eine Einsatzübung im Juni, in welcher wir einen Einsatz in einem leer stehenden Haus durchspielen konnten und viel zu tun hatten. In den Übungen im September ging es dafür mehr um die theoretischen Dinge.

Drei verschiedene Posten gab es zu bewältigen.

Im ersten Posten musste man komplett ausgerüstet in einen stockfinsteren Raum gehen. Jeder Dreiertrupp durfte nur eine kleine Helmlampe benutzen. Im Raum selber musste man einen mehrseitigen Fragebogen zum Thema Atemschutz ausfüllen. Die Fragen waren sehr detailliert und bei zwei-drei Fragen mussten wir Feuerwehrmänner und –frauen ganz genau überlegen. Damit wir uns nicht zu gut konzentrieren konnten, lief im Raum Musik und dies in einer extremen Lautstärke.

Als nächstes wurde das Funken angeschaut. In einem anderen Raum, welcher ebenfalls abgedunkelt war, mussten verschiedene Gegenstände erkannt werden. Zwei Personen betraten den Raum und durften sich einen Moment Zeit nehmen um die Gegenstände zu finden. Die Aufgabe war folgende: man musste dem Truppüberwacher, welcher draussen stand, die wichtigsten Gegenstände und Dinge im Raum melden. Die Meldung musste kurz und präzis sein. Es sollte das wichtigste zuerst gemeldet werden. Die Meldung musste den Standort enthalten sowie die Art des Gegenstandes. Der Funkkontakt wurde vom Übungsleiter immer wieder gestört. Der Truppüberwacher musste die Informationen auf einem Flipchart notieren. Die Übung diente dazu, den Funkkontakt zu üben. Bei der Kontrolle des Flipcharts wurde uns bewusst, wie wichtig klare Aussagen sind. Man muss zuerst überlegen und dann funken. Und die beiden Kinderpuppen mussten dem Truppüberwacher natürlich zuerst gemeldet werden und erst anschliessend die Gummistiefel, das Funkgerät etc.

Und im dritten und letzten Posten ging es um die verschiedenen Trage- resp. Rettungsarten von bewusstlosen Personen. Vor, um und im Magazin wurden diese geübt. Der Übungsleiter zeigte uns eine Rettungsart und diese musste dann im Dreiertrupp ausgeführt werden. Jeweils eine Person des Trupps musste den Figurant spielen. Den Schleifsack kennen wir im Therwil wohl am besten. Es ist unser beliebtestes Hilfsmittel. Wir mussten also den Schleifsack holen und einsetzen. Der Figurant wurde dann quer über den Magazinplatz gezogen resp. gerettet. Dann musste auch die Rettungsbahre eingesetzt werden. Die Rettungsbahre musste mit dem Figurant den Parkplatz nach oben und wieder nach unten gezogen werden. Und so gab es noch zwei-drei weitere Tragearten. Zum Beispiel Tragearten wo keine Hilfsmittel benötigt werden. Das Ziel dieser Übung war, dass allen AdF die verschiedenen Möglichkeiten erneuet aufgezeigt und repetiert wurden.

Zum Schluss wurde mit allen Anwesenden der Fragebogen korrigiert und besprochen. Dann wurden die Atemschutzgeräte retabliert und das Magazin aufgeräumt. Ganz am Ende, nach Übungsschluss, sassen wir noch in unserer Löschstube zu einem Schlummertrunk zusammen und diskutierten über die gemachten Erfahrungen während der Übung.

Text und Fotos: M. Imboden

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