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Atemschutzübungen 1 vom März 2012

In den Atemschutzübungen vom März 2012 ging es primär um die Neuerungen zum Thema Atemschutz. Die Atemschutzverantwortlichen haben entschieden, dass inskünftig keine Führungsleinen mehr eingesetzt werden. Der Leitsatz „wo Rauch ist, ist auch Feuer“ war dafür ausschlaggebend. Denn in einem Raum mit Rauch, muss davon ausgegangen werden, dass man Feuer antrifft. Und wo Feuer ist, muss auch eine Druckleitung sein. In einem Raum ohne Rauch braucht man weder Druckleitung noch Führungsleine, weil man dort ja ohne Sichteinschränkung suchen kann.

Für die Atemschutzträger bedeutet dies im Einsatz bei Rauch immer mit einer Druckleitung eine Liegenschaft zu betreten und zwar nicht nur wenn der Auftrag „löschen“ heisst, sondern auch beim absuchen.

In den März-Übungen wurde das neue Konzept den AdF mitgeteilt und es sollte sogleich auch umgesetzt werden. Natürlich müssen weiterhin auch alle anderen Regeln eingehalten werden. Zum Beispiel wenn man einen Raum absuchen muss, geht man rechts herum, die eigene Sicherheit geht vor und vieles mehr. Auch ist es wichtig genügend Schlauchreserven zu legen.

Als Übungsliegenschaft konnte die ehemalige Landi gewonnen werden. Dort wurde im Untergeschoss ein Feuer inszeniert. In jeder der drei Atemschutzübungen mussten jeweils fünf Personen gerettet und das "Feuer" bekämpft werden. Die AdF können hier zeigen, ob sie das neue System auch gleich umsetzen können. Die fünf Personen welche gerettet werden mussten waren einerseits Figuranten der Feuerwehr oder Puppen welche vom Gewicht her mit Personen verglichen werden können. In jeder Übung gab es kleine Unterschiede. Zum Beispiel war es die Aufgabe eines AdF im Keller vorzutäuschen, dass er ohnmächtig wurde. So mussten die anderen AdF alles abbrechen und den eigenen Mann zuerst in Sicherheit bringen. Die Schwierigkeit dort, war sicher das enge Treppenhaus und die Tatsache, dass man den AdF dort hoch tragen/schleppen musste. Dies ist ein enormer Kraftaufwand. Mit solchen unerwarteten Situationen werden die AdF darauf geschult immer auf alles vorbereitet zu sein und nie in eine Routine zu verfallen. Eine weitere Situation mit welcher die AdF konfrontiert wurden, war eine verängstigte Person (Figurant), welche sich nicht retten lassen wollte und eingeschlossen hat.

Nach jeder Übung gab es eine Besprechung. Was war gut, was muss man weiterhin üben, was muss unbedingt verbessert werden. In der nächsten Atemschutzübung wird dieses Wissen dann vertieft, das gelernte sollte spätestens dann umgesetzt werden können. Anschliessend ging es ans retablieren und die Übung konnte somit beendet werden.

Text und Fotos: M. Imboden
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